Die Insel Elba liegt im Mittelmeer, in einer Entfernung von rund 10 Kilometern vom italienischen Festland und sie gehört zur Region Toskana. Die Insel Elba verfügt über eine Küstenlänge von 147 Kilometern, höchste Erhebung ist mit 1019 Metern der Monte Capanne im Westen.
Wie bei vielen Inseln des Mittelmeers unterlag auch die Insel Elba in ihrer Geschichte verschiedenen Namensgebungen. Als die Griechen um 453 vor Christus die Insel besetzten, nannten sie sie Aithalia, „Die Rauchende“. Als die Römer die Insel 246 vor Christus eroberten, nannten sie sie Ilva. Sie gehörte von da an zum Römischen Reich. Im 9. Jahrhundert wurde Elba immer wieder von arabischen Muslimen angegriffen. Gegen die Angriffe konnte die Bevölkerung sich kaum verteidigen. Aber da war noch Pisa, damals eine aufstrebende Seemacht, die Elba gegen die Sarazenen verteidigte. Die Pisaner errichteten auf der Insel Wachtürme und Befestigungsanlagen, die teilweise heute noch vorhanden sind. Später, nach den Revolutionskriegen, wurde die Insel 1802 Frankreich zugesprochen. 1814 diente Elba Napoleon Bonaparte als Exil, doch bereits 10 Monate später kehrte er nach Frankreich zurück. Nach dem Wiener Kongress gehörte Elba zum Herzogtum Toskana und von da an zum vereinten Königreich Italien.

Portoferraio auf Elba
Die „Visitenkarte“ der Insel ist die Hauptstadt Portoferraio. Die Stadt zieht sich vom Hafen hoch bis zum Palazzo dei Mulini, einem der beiden Sitze Napoleons an der riesigen Mediceischen Doppel-Festung. Breite Treppen bestimmen das Stadtbild, dessen Häuser von der mächtigen Mediceischen Mauer eingeschlossen werden. Hinter dem Stadttor öffnet sich die großzügige Piazza Cavour mit ihren Geschäften, Cafés und Restaurants. An der Piazza della Repubblica beginnt die Via Garibaldi, die zur Festung führt. Am Ende der Treppengasse, hinter einem Torbogen, gelangt man in die Palazzina Napoleonica dei Mulini, von dessen Parkanlage man eine schöne Aussicht ringsum hat.
Wer die Insel Elba entdecken und hier seinen Urlaub verbringen möchte, empfehlen wir den Reiseanbieter Frank-Italia-Villen. Steile Felsen, dunkle Wälder, niedrige Macchia an wilden Abhängen und duftende Rosmarinbüsche bestimmen die Landschaft von Elba. Das Meer ringsum ist von azurblauer, türkisfarbener Klarheit. Wassersport wird hier großgeschrieben. Tauchen, Segeln, Schwimmen und Wasserskifahren kann man besonders an der Westküste von Punta del Nasuta bis Marina di Campo und von Punta die Ripalti ganz im Süden bis Porto Azzuro. Die gesamte Insel wird von Buchten geprägt, sodass man auch während der Hochsaison stille Plätze finden kann. Schön ist der Strand in Procchio, ein feiner Sandstrand an einem typisch elbianischen Seebad. Das schönste und beliebteste Seebad ist Marciana Marina. Hier reichen die Pinienwälder bis ans Meer. Kulisse sind die Weinhänge von Marciana und die des Monte Capanne. Eine Seilbahn führt zum Gipfel. Von oben hat man einen fantastischen Blick auf die Toskana und den Westen Korsikas.
Zum Baden und Entspannen laden die kleinen Buchten von Fetovaia ein, die Marina di Campo dagegen ist ein größerer Badeort. Schöne Sandstrände gibt es auch im Süden auf der Halbinsel mit dem Monte Calamita. Sehenswert hier die römische Gründung Capolíveri in 167 Metern Höhe. Bei Deutschen ist Porto Azzurro besonders beliebt. Der hübsche Ort ist vor dem Nordwind geschützt, es gibt zahlreiche Buchten, ein Dorado für Taucher. Recht ursprünglich ist der Ort Rio nell’Elba geblieben. Seine malerischen Gassen in 155 Metern Höhe enden in der Ruine der Festung Volterraio, eine Pisaner Gründung. Sie steht auf der etruskischen Akropolis.